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Sonntag, 28.10.2007, 17:09

da sitz ich jetzt ganz alleine zu hause, ein zustand, den ich mir wochenlang herbeiwünsche, alle kinder in alle himmelsrichtungen verteilt, den mann am fußballplatz beschäftigt, draußen wird´s finster und es regnet und ich möchte mich wohl fühlen und mich über mein strickzeug werfen - was passiert? die denkmaschine startet. dinge muss ich denken, wo ich sonst einfach keine zeit dazu habe, dann kommen diese blöden gedanken, die ich erfolgreich verdränge, wenn ich so im hamsterrad bin... und ich fühl´ mich einsam. ich muss halt viel nachdenken über mich und was andere menschen anders und vielleicht besser machen, und ich komm´ auf soviel drauf, dass mir ganz schwindlig wird. ich weiß, ich bin keine gut neztwerkerin, ich schaffe es ganz schwer, strukturen zu durchschauen und für mich das beste herauszuholen. irgendwie hab´ ich einen anderen zugang zu kontakten als andere menschen. ich muss lernen, auf andere zuzugehen und nicht gleich beim gedanken daran zu versinken. und ich muss lernen, nicht immer zu erwarten, dass jeder bei meinen gedankensprüngen mit kann. und dass freundschaft für jeden etwas anderes bedeutet und mein maß für freundschaft halt sehr hoch liegt. und da komm´ich einfach nicht drunter und drum sitz´ ich allein zu haus und fühl´ mich einsam. weil nicht einmal, wenn ich wollte, könnt´ ich jetzt einfach eine freundin anrufen und zu ihr auf einen kaffee gehen. weil keine da ist. na ja. gott sei dank regnet´s draußen und ich will eh nicht hinaus. die wilde meute kommt eh bald heim. schönen sonntag noch, ihr lieben da draußen und tragt die sonne in euren herzen, wenn´s schon am himmel nicht scheinen mag!


Sonntag, 07.10.2007, 09:44
die beisetzung des vaters...

der mensch, mit dem ich alle facetten von irgendmöglichen gefühlen durchlebt habe... und was bleibt? es bleibt die liebe. und die trauer.

die trauer, wie ein guter freund. verzweiflung verlässt dich bald, nach der unfassbaren nachricht, abgrundtiefe verzweiflung, nicht-glauben-wollen, ein sich-nicht-vorstellen-können. das, was ja nur den anderen passiert, hält bei dir einzug. der tod wird wahr.

manchmal kann man wirklich so eine wut kriegen auf den tod. ich hab´ eine wut auf den tod, so einen zorn, und gleichzeitig so eine hilflosigkeit in mir. niemand kann dir da helfen, die, die zurückbleiben sind ganz allein. tröstende worte, ja, wie wichtig die sind, man weiß es erst, wenn man´s selbst erlebt.

die mutter in ihrer stillen verzweiflung, trägt die trauer wie einen umhang, versucht, ihr leben weiter zu leben, ihm einen sinn zu geben und bleibt doch, trotz aller fürsorge, ganz allein.

die kinder - der halt, den du am anfang verspürst, verflüchtigt sich. du bleibst allein, und es wird dir bewusst, dass du das ganze leben alleine bist. du scharst menschen um dich, die deinem herzen nahe sind, manche bleiben, viele verlassen dich wieder. und dann verlassen dich die, wo die liebe niemals bedingungen gestellt hat. es ist unabdingbar, der lauf der dinge, der lauf der zeit und wir wissen es alle - wir alle sind auf dem weg in die ewigkeit. doch wenn einer geht, dem du noch so viel zu sagen gehabt hättest, dem du noch so sehr gewünscht hättest, leben zu können, das leben so zu genießen, wie er es sich verdient gehabt hätte, mit allen sinnen, weil jetzt endlich zeit dafür gewesen wäre, dann geht ein teil von dir mit.

und du bleibst allein. gehst deinen weg weiter, scharst deine liebsten noch ein wenig enger um dich, und jeder muss da durch. ganz allein.

und die trauer ist ganz leise.


Sonntag, 23.09.2007, 09:37
also, ich kämpfe ein wenig mit mir selber. meine beiden großen kinder (14 und 16) werden natürlich schön langsam flügge und mir fehlt ein bisschen der maßstab, in welchem rahmen wir uns hier bewegen sollen. was kann ich einer 16-jährigen verbieten, was erlauben? geht das überhaupt noch? ist es ein unterschied, ob sie noch zur schule geht oder bereits einen beruf lernt? mein vierzehnjähriger sprössling ist zwar abends nicht unterwegs, dafür verlässt er unmittelbar nach dem mittagessen den heimischen herd und kommt erst um 7, 8 uhr abends wieder heim. mich zipft es an, dass es keine gemeinsamen mahlzeiten mehr gibt, natürlich jetzt auch nicht mehr am wochenende. es ist nicht so, dass ich nicht loslassen kann und darunter leide, dass die großen kinder beginnen, ihre eigenen wege zu gehen. es ist so, dass ich es nicht mag, wenn ich nicht weiß, wo sie wann mit wem zusammen sind. ich kenne die freunde meiner tochter nicht oder nur sehr wenig und das behagt mir nicht.
zum beispiel dieses wochenende: am freitag stieg die geburtstagsfete meiner tochter in dem betrieb, wo mein mann und ich unser geld verdienen, ein gasthaus. ich war eigentlich sehr froh darüber, weil ich endlich einmal die gelegenheit hatte, die jungen leute zu sehen, mit denen meine tochter ihre zeit verbringt. waren auch alle recht liebe leute, muss ich ehrlich sagen. um elf war aufbruch ins nächste lokal und natürlich war meine tochter auf und davon mit der horde, ist ja auch in ordnung. was für mich nicht, aber überhaupt nicht in ordnung war, war, dass ihre sämtlichen geschenke, der cd-player, der den weg ins gasthaus wie selbstverständlich fand, stehen blieben, ihre jacke dablieb, ihr moped seither auf dem parkplatz steht. mein mann und ich haben natürlich noch den ort der feierlichkeit in ordnung gebracht, am nächsten tag kamen ja die nächsten gäste. doch seither habe ich meine tochter einmal kurz gestern nachmittag gesehen, der einzige satz war: "ich such´ die anna, die ist auch irgendwo da!" und verschwunden war sie bis mitternacht. dazu muss ich sagen, es war eine große veranstaltung bei uns im ort und der ganze ort war auf den beinen. doch: übertreibe ich, wenn ich meine, für eine sechzehnjährige muss es auch noch grenzen geben? übertreibe ich, wenn ich meine, eine sechzehnjährige, die sich die nächte um die ohren schlägt, sollte sich dessen bewusst sein, dass mit steigenden rechten auch die verantwortung steigt?
für mich war es immer total wichtig, eine gute gesprächsbasis mit meinen kindern zu haben, und wir haben immer viel miteinander geredet, doch seit ein paar wochen habe ich das gefühl, das war alles umsonst und ist irgendwo in einem schwarzen loch verschwunden.
übertreibe ich, wenn ich sage, jetzt red´ ich einmal nicht mehr, jetzt gibt´s einmal "knäcke"? hausarrest ist für mich keine gute alternative, doch irgendwie denke ich, wäre es vielleicht gar nicht so ungesund, um einmal zu sehen, was zu hause eigentlich alles so an arbeit anfällt, um ein so unbeschwertes leben führen zu können, wie es unsere kinder tun. man könnte es ja anders nennen als hausarrest. wer hat eine idee?